Beihilfeantrag

Der Beihilfeantrag
Was ist bei der Antragstellung für Beihilfe zu beachten?

Wann muss ein Beihilfeantrag ausgefüllt werden?
Immer dann, wenn Kosten zur Abrechnung vorgelegt werden. Das gilt auch, wenn Unterlagen wieder vorgelegt werden.
Gibt es eine Antragsfrist?
Beihilfen müssen spätestens ein Jahr nach der Rechnungsstellung beantragt werden. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des Antrags.
Welche Antragsformulare werden benötigt?
Je nach Aufwendung sind unterschiedliche Formblätter vorgegeben, die unter “Downloads” (hier) zu finden sind:

Wird zum ersten Mal ein Antrag auf Beihilfe gestellt, müssen alle Felder des Formulars “Beihilfeantrag lang” vollständig ausgefüllt werden; für Aufwendungen wegen Pflegebedürftigkeit muss die Anlage „Pflege“ hinzugefügt werden. Haben sich gegenüber einem früheren Antrag keine Änderungen ergeben, ist der “Beihilfeantrag kurz” zu verwenden.
Mit dem ersten Antrag sowie immer dann, wenn sich ihre Familienverhältnisse oder Versicherungsverhältnisse ändern, müssen privat Versicherte eine Quotenbescheinigung ihrer Krankenversicherung vorlegen.
Sind bei zwei oder mehr berücksichtigungsfähigen Kindern beide Elternteile beihilfeberechtigt, müssen sie dem ersten Antrag eine Erklärung zum Bemessungssatz beilegen. Diese Festlegung kann nur ausnahmsweise widerrufen werden.
Wurden die Aufwendungen durch einen Unfall verursacht, ist außerdem ein Unfallbericht beizulegen.

Was muss beim Ausfüllen der Formulare beachtet werden?
In allen Schreiben ist die Beihilfenummer anzugeben.
Alle Fragen müssen vollständig und eindeutig beantwortet werden.

Was ist bei Belegen zu beachten?
Weil die Unterlagen nicht zurückgeschickt, sondern nach abgeschlossener Bearbeitung vernichtet werden, sollen nur Kopien oder Zweitschriften eingereicht werden.
Bei Kopien darf nur eine Papierseite bedruckt sein.
Auf ein Blatt Papier darf jeweils nur ein Beleg kopiert werden.
Belege dürfen nicht an den Antrag geheftet, geklammert oder geklebt werden

Muss die/der Beihilfeberechtigte den Beihilfeantrag selbst unterschreiben?
Ja, es sei denn, es wird eine Vollmacht vorgelegt, die jemand anderen zur Antragstellung berechtigt.

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