Die Pflegeversicherung für Beamte und Angehörige

PflegebedürftigDie Pflegeversicherung für Beamte und Angehörige

Laut einer unabhängigen Studie beliefen sich im Jahre 2011 die pflegebedürftigen Einwohner der Bundesrepublik Deutschland auf ca. 2,5 Millionen Menschen. Die Studie kam zu dem Ergebnis das sich diese Zahl bis zum Jahr 2030 auf etwa 3,4 Millionen erhöhen wird. Dies liegt vorrangig an der steigenden Lebenserwartung und der kontinuierlich verbesserten, medizinischen Versorgung.

Viele Beihilfeberechtigte gehen davon aus dass sie von Seiten der Gesetzgebung, also der Beihilfe im Alter und der Pflegepflichtversicherung hervorragend versorgt sind. Die Gründe dieser Annahme sind vielfältig, in aller Regel ist es einfach die Ansicht dass der Dienstherr „schon für mich sorgt“. Leider ist diese Annahme in vielerlei Hinsicht ein Trugschluss.
Stellen Sie sich einfach einmal vor ihre Krankenversicherung (also Beihilfe und Krankenversicherung gemeinsam) würden insgesamt nur die Hälfte ihrer medizinischen Kosten tragen. Also von 1000 € Arztbehandlung würden nur 500 € bezahlt, den Rest zahlen Sie selbst. Das gilt dann auch für jedes Medikament, jegliche Versorgung in Form von Heil-und Hilfsmitteln, jeder Arztbesuch, jede Impfung, einfach alles! Undenkbar? Nun im Prinzip passiert genau das im Bereich der Pflegeversicherung.

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist, auch unter Einbeziehung der Beihilfe, eine Grundversorgung.
Wie sieht es eigentlich in Zahlen aus?
Von Seiten der Pflegekasse (inklusive der Beihilfe) erfolgt eine Erstattung für die vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim bei Pflegestufe drei mit maximal 1995 € pro Monat. Mit diesem Betrag sollen Pflegekosten abgedeckt werden! Dies reicht, aufgrund der Kostenentwicklung, meist schon nicht aus. Die Kosten für die Unterbringung, also Unterkunft und Verpflegung, muss der Pflegebedürftige selbst aufbringen. Hierfür können, je nach Unterbringung, schon einmal 2-3000 € anfallen. Reicht das Barvermögen des Pflegebedürftigen nicht aus, so wird sein Besitz so lange zur Begleichung dieser Kosten herangezogen bis der Besitz“ verbraucht ist“. Ist kein verwertbarer Besitz mehr vorhanden, dann erfolgt die Einforderung von den Verwandten. Was bedeutet dies? Nun in einfachen Worten: Ihre nächsten Verwandten sind verpflichtet für ihre Pflegekosten aufzukommen. Also Eltern, Kinder, Ehepartner und Geschwister. Wie dies funktioniert zeigt Ihnen am besten das kleine Video zum Thema § 1601. Hier wird die Frage aufgeworfen: „Wie viele 1601er haben sie eigentlich?“

Vor dem Hintergrund dieses Videos muss man sich die Frage stellen ob sie im Pflegefall einerseits ihren kompletten Besitzstand opfern möchten und/oder ihre Familie gegebenenfalls an den Rand des wirtschaftlichen Ruins führen möchten. Denn der oben genannte Betrag gilt nur bei der höchstmöglichen Pflegestufe, darunter sind die Erstattungsbeträge der Pflegeversicherung deutlich geringer und somit der Eigenanteil deutlich größer. Auch eine Pflege zu Haus ist im Zweifel nicht günstiger, denn je nach Erkrankung bedeutet einer Heimpflege dass jemand unter Umständen seinen Beruf aufgeben muss um diese Pflege zu gewährleisten.
Lassen Sie sich am besten einmal informieren was eine Ergänzung dieser Pflege privat kosten würde. Sie werden erstaunt sein wie günstig so etwas ist!
Unsere zertifizierten Experten beraten Sie gern, unabhängig und neutral sowie kostenlos. Nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an unter 0800/5862553

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