Wegen Dienstunfähigkeit entlassen?

Bei DU entlassen!
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Wegen Dienstunfähigkeit entlassen?

Was passiert eigentlich wenn man dienstunfähig wird? Diese Frage wird uns immer wieder gestellt und wir möchten hier, ergänzend zu unseren Infoseiten nochmals auf diese Fragestellung eingehen:

Berufliche Folgen
Die beruflichen Folgen einer Dienstunfähigkeit sind abhängig von ihrem Status.

Kein Anspruch auf Ruhegehalt
Bei Beamtenanwärtern besteht generell kein Anspruch auf ein Ruhegehalt! Deshalb werden Beamtenanwärter, also auch Referendare bei Dienstunfähigkeit entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) nachversichert. Dies hat üblicherweise zufolge das der Beamtenanwärter meistens vor dem wirtschaftlichen “Aus“ steht da in den allermeisten Fällen keinerlei Ansprüche bei der gesetzlichen Rentenversicherung bestehen, weil die Mindestbeitragszahlungsdauer  nicht erfüllt ist.
Aber auch für Beamtenanwärter mit Ansprüchen gegenüber der GRV sieht es nicht viel besser aus, da hier lediglich sehr geringe Ansprüche in Form einer Erwerbsminderungsrente bestehen dürften. Es ist also generell davon auszugehen dass hier der Weg zum „Sozialamt“ die einzige Möglichkeit bleibt.
Bei Beamten auf Probe sieht der Sachverhalt nur unwesentlich anders aus. Lediglich bei einem sogenannten Dienstunfall besteht ein Anspruch gegenüber dem Dienstherren. Dieser ist allerdings aufgrund der , bis dahin, kurzen Dienstzugehörigkeit eher gering und dürfte kaum zum Leben ausreichend sein. In allen anderen Fällen gilt die gleiche Regelung wie für Beamtenanwärter. Auch hier ist deutlich erkennbar dass die Tendenz einer absoluten Unterversorgung besteht.

Kürzungen möglich
Erst bei Beamten auf Lebenszeit ist die Absicherung von Seiten des Dienstherrn besser. Bei der Feststellung der Dienstunfähigkeit erfolgt generell eine Entlassung aus dem Dienst. Auf Grundlage der absolvierten Dienstzeit hat der Beamte Ansprüche gegenüber dem Dienstherrn auf Versorgung in Form von Ruhestandsbezügen. Je kürzer die aktive Dienstzeit ist desto geringer sind die Ansprüche. Ist die Ursache für die Dienstunfähigkeit ein Freizeitunfall, so werden die Ruhestandsbezüge bis zu 10,8 % gekürzt.

Hauptgründe für eine Dienstunfähigkeit
In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass eine unabhängige Agentur ermittelt hat welches die Hauptgründe für eine Dienstunfähigkeit sind. Durch alle Altersstufen hinweg steht an erster Stelle psychische Erkrankung als häufigster Grund. Für alle unter 40-jährigen ist der zweithäufigste Grund ein Unfall.
Mit zunehmendem Alter wird diese Grundlage jedoch deutlich geringer, die Anzahl der psychischen Erkrankungen steigt ab dem 40. Lebensjahr allerdings deutlich an.

Aufgrund der geschilderten Tatsachen ist es äußerst wichtig sich möglichst früh mit dem Thema einer möglichen Dienstunfähigkeit auseinanderzusetzen, insbesondere vor dem Hintergrund dass ein solcher Vertrag mit jungen Jahren deutlich günstiger zu erhalten ist als mit gestiegenem Alter und gestiegenem Risiko.

Nutzen Sie den unabhängigen Service der Berater von info-beihilfe  und lassen Sie sich ausführlich über ihre Ansprüche gegenüber dem Dienstherrn und/oder der gesetzlichen Rentenversicherung beraten.
Wir erörtern Ihnen gerne die Möglichkeiten einer optimalen privaten Absicherung durch eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Feuerwehrleute und erstellen Ihnen einen unabhängigen und kostenlosen Vergleich aller verfügbaren Anbieter. Rufen Sie uns kostenfrei unter 0800/5862553 an oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

 

Foto: pixabay.de/hand-65688_1280

Der Beitrag Wegen Dienstunfähigkeit entlassen? erschien zuerst auf Info-Beihilfe.

Source: info beihilfe

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