Wenn das wichtigste Instrument des Lehrers versagt

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Wenn das wichtigste Instrument des Lehrers versagt

Ein Lehrer ohne Stimme ist undenkbar.
So könnte man den Kern der Situation beschreiben. Das Medium, mit dem ein Lehrer am meisten arbeitet ist seine eigene Stimme. Und diese Stimme hat einiges zu leisten, muss sich doch mitunter gegen Lärm, sonstige Störungen und in teilweise recht großen Gruppen durchsetzen und sich Gehör verschaffen.
Es gibt eine neuere Studie die belegt das eine gute Stimmausbildung der Lehrkräfte grundlegend wichtig für die Vorbeugung gegen Erkrankungen ist. An mehreren Kliniken wurden über 200 Lehrkräfte untersucht die bereits mehr als fünf Jahre unterrichten. Hiervon war mehr als ein Drittel erkrankt, knapp zwei Drittel hatten keine Probleme mit der Stimme. Aufgrund dieser Untersuchung zeigt sich das eine gute Stimmausbildung während des Studiums maßgeblich dafür ist das es in späteren Jahren weniger oder keine Stimmerkrankungen gibt. Der Leiter dieser Studie, Michael Fuchs, sagte dass das Risiko einer Stimmerkrankung um das 1,6-fache steigen würde sofern eine Stimmausbildung während des Studiums fehle.
Das größte Problem in diesem Zusammenhang stellen die sogenannten Quereinsteiger dar.
Diese sind besonders gefährdet und hier beginnen nach etwa 10-15 Jahren viel häufiger Stimmerkrankungen welche dann letztlich zu einer Berufs- oder Dienstunfähigkeit führen können.

Erste Hinweise auf eine Stimmerkrankung sind Heiserkeit und ein Reizgefühl im Bereich der Kehle. Dem folgen oft Knötchen im Stimmband welche wiederum die Leistungsfähigkeit der Stimmmodulation reduzieren. Dieser Kreislauf kann nur dann unterbrochen werden wenn der Betroffene während seiner Behandlung eine Berufspause einlegt. Gegebenenfalls ist auch eine Operation notwendig.

Vor diesem Hintergrund ist es ganz besonders wichtig zu wissen dass ca. 20 % aller in der BRD neu fusionierten Lehrer aufgrund einer Stimmerkrankung und damit verbundener Dienstunfähigkeit in den vorgezogenen Ruhestand versetzt werden.

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht für das Thema Dienstunfähigkeit vorzusorgen?
Viele Lehrkräfte gehen irrtümlich davon aus dass sie im Bedarfsfalle über den Dienstherrn entsprechend abgesichert sein. Dies ist aber häufig nicht, bzw. noch nicht der Fall denn gerade junge Lehrkräfte haben häufig keine oder nur minimale Ansprüche. Dies kann im Ernstfall bedeuten dass man den Rest seines Lebens mit einem Grundeinkommen von rund 1000 € Fristen muss.
Klarheit schafft in einem solchen Fall, die eigene Situation betreffend, eine Versorgungsanalyse die von uns (Info-Beihilfe) kostenfrei angeboten wird.
Informieren Sie sich doch einfach einmal was sie im Fall der Fälle zu erwarten haben.
Hier Versorgungsanalyse anfordern

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