Will niemand mehr Beamter werden?

Beamter, unerwünschter Job?
Beamter, unerwünschter Job?

Beamter, unerwünschter Job?

Will niemand mehr Beamter werden?

Dem öffentlichen Dienst gehen die Fachkräfte aus.  Verliert der Staat als Arbeitgeber Attraktivität?

Mehr als 170.000 Stellen sind laut Beamtenbund DBB unbesetzt. In den Städten und Gemeinden fehlen über 140.000 Fachkräfte.  Nach Angaben des Beamtenbundes werden zur Zeit 20.000 Lehrer gesucht für Naturwissenschaft

Es fehlen 10.000 Polizisten, über  1000 Lebensmitteltechniker und mehr als 2000 Fachärzte in den Gesundheitsämtern

Der Gewerkschafter Klaus Dau (Chef des Beamtenbundes) sieht die geringe Bezahlung als eines der Hauptfaktoren.  Als  Beispiel nennt er den Ärztemangel in den Gesundheitsämtern. Dort sieht man die Auswirkungen der zu geringen Bezahlung deutlich:

Als Anfangsgehalt bekommen Amtsärzte 3795,00 €. In einer privaten Klinik belaufen sich die Anfangsgehälter allerdings auf mehr als 4000,01 €.
Ein Amtsarzt im öffentlichen Dienst welcher zwei Kinder hat erhält laut DBB 4560,01 €. Der Arzt der in  einer privaten Klinik arbeitet erhält dann aber bereits 5000,00 € und ein Facharzt sogar mehr als 6000,00 €.

Die Kommunen sind aber nicht bereit mehr für Fachkräfte auszugeben und der Bundesinnenminister kann die Aufregung nicht nachvollziehen.
Er erklärte das öffentliche Arbeitgeber wissen das die Attraktivität nicht allein mit der Bezahlung begründe werden könne. Es gebe vielseitige spannende Aufgaben, sichere Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen.

Eine Studie von Ernst und Young soll gezeigt haben dass nur noch 32 % deutscher Studenten als Wunscharbeitgeber den öffentlichen Dienst angeben.
Auffällig ist aber schon jetzt das sehr wenige junge Leute in der öffentlichen Verwaltung arbeiten.

Gerd Landsberg weist darauf hin dass in den nächsten 15 Jahren altersbedingt mehr als die Hälfte der Mitarbeiter in den Kommunen ausscheiden werden.
Sein Vorschlag :
Sollte der Staat nicht mehr Geld zahlen wollen sollte er dann andere Vorteile bieten, wie eine gute Kinderbetreuung oder vergünstigten Wohnraum, auch junge Zuwanderer sollten verstärkt angesprochen werden.

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